Die Gemeinde Laer geht einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Jugendbeteiligung: Nach einem zweijährigen Vorbereitungsprozess soll in diesem Dezember erstmals ein Jugendparlament gewählt werden. Bürgermeister Manfred Kluthe hatte in seinen Sprechstunden für Kinder und Jugendliche sowie im Jugendzentrum Chillaer und im Fuchsbau Holthausen intensiv für ein solches Gremium geworben – mit Erfolg.

Ein langer Vorlauf mit positivem Ergebnis
Ziel war es, junge Menschen für politisches Engagement zu begeistern und ihnen eine aktive Stimme im Gemeindegeschehen zu geben. Zahlreiche Gespräche, Informationsveranstaltungen und Vortreffen führten nun dazu, dass sich sechs motivierte Jugendliche dazu bereit erklärt haben, für das Jugendparlament zu kandidieren.

Die Kandidatinnen und Kandidaten

Folgende Jugendliche stellen sich der Wahl:

• Konstantin Pleschke
• Bennet Dömer
• Johann Sulzbacher
• Carlotta Müller
• Clara Sulzbacher

Sie möchten sich in den kommenden zwei Jahren für die Interessen der jungen Menschen in Laer starkmachen.

Wahltermin am 18. Dezember 2025
Die Wahl findet am Donnerstag, 18. Dezember, statt.

Wer darf wählen – wer darf kandidieren?
Das Jugendparlament besteht aus 6 Abgeordneten.
Wahlberechtigt sind Jugendliche im Alter von 9 bis 20 Jahren mit Wohnsitz in Laer.
Kandidieren dürfen Jugendliche zwischen 11 und 20 Jahren (Stichtag: 30.06. des Wahljahres), ebenfalls mit Wohnsitz in der Gemeinde.

Amtszeit und Organisation
Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus, rückt die nächste Person gemäß Wahlergebnis nach.
Die Treffen des Jugendparlaments finden regelmäßig in der Dorfinfo (Pohlstraße 17b) statt.

Arbeitsweise und Beschlussfassung
Das Jugendparlament ist beschlussfähig, sobald mindestens vier Mitglieder anwesend sind.
Beschlüsse gelten als angenommen, wenn die Mehrheit der abgegebenen Stimmen dafür stimmt.

Mit der Gründung des Jugendparlaments erhält die junge Generation in Laer endlich eine feste und wirksame Stimme. Die Gemeinde freut sich über das Engagement der Kandidatinnen und Kandidaten – und hofft auf eine gute Beteiligung am 18. Dezember.