Das Jugendparlament nahm weiter Form an. Bürgermeister Manfred Kluthe leitete wieder das Treffen, bei dem Ideen zur Geschäftsordnung, zur Wahlorganisation und möglichen Projekten gesammelt und diskutiert wurden. Außerdem wurde besprochen, auf welchen Wegen am Besten weitere Interessierte Jugendliche gewonnen werden können. Auch soziale Medien wurden als Idee eingebracht. Interessant war, dass die bei Jugendlichen kürzere Aufmerksamkeitsspanne und eine nicht zu lange Ankündigungsfrist für Termine vorgeschlagen wurde, um möglichst viele zu erreichen. Die Erkenntnis: 1 Woche Einladungsfrist und kein Reel über
6–15 Sekunden.
Für die Einladung zu einem Treffen mit Jugendlichen – etwa im Rahmen des Jugendparlaments – empfiehlt sich ein zeitlich gut abgestimmter Vorlauf. Ideal ist eine Einladungsfrist von etwa 7 bis 10 Tagen vor dem Termin. Das gibt den Jugendlichen ausreichend Zeit zur Planung, ohne dass der Termin in Vergessenheit gerät. Bei eher spontanen oder informellen Treffen kann auch eine kürzere Frist von 3 bis 5 Tagen ausreichen, besonders wenn der Rahmen locker ist und keine intensive Vorbereitung erfordert. In solchen Fällen ist es jedoch besonders wichtig, kurz vor dem Treffen nochmals an den Termin zu erinnern.
Bei größeren Veranstaltungen wie Aktionstagen oder Wahlen sollte der Aufruf bereits 2 bis 4 Wochen im Vorauserfolgen, idealerweise unterstützt durch begleitende Öffentlichkeitsarbeit wie Plakate, Beiträge in sozialen Medien oder Informationen über Schulen und Jugendzentren.
Eine Erinnerung am Tag vor dem Treffen oder am selben Tag morgens erhöht die Teilnahmebereitschaft deutlich, so die Meinung der Runde. Jugendliche leben oft stark im Moment – ohne rechtzeitige Erinnerung geht selbst ein interessanter Termin schnell unter.
Fazit des Abends: Ein gut abgestimmter Einladungszeitpunkt in Kombination mit einer freundlichen Erinnerung ist daher entscheidend für eine erfolgreiche Beteiligung.
